Die Colour Burst Maltechnik ist eine wunderbare Möglichkeit, mit Kindern oder für sich selbst farbenfrohe Kunstwerke zu schaffen. Sie erfordert kaum Vorkenntnisse, dafür aber viel Wasser und die Bereitschaft, den Farben ihren Lauf zu lassen. Das Ergebnis sind immer einzigartige, fließende Verläufe.
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DIY auf einen Blick
- Art: basteln
- Schritte: 6
- Schwierigkeit: leicht bis mittel
- Du brauchst: Dickes Papier z.B. Aquarellpapier, Aquarellfarben oder einen Tuschkasten, Eine Malpalette oder einen alten Teller zum mischen der Farben, Pinsel, Kaltes Wasser
Das brauchst du für die Colour Burst Technik
Die Materialliste ist überschaubar und viele Dinge hast du wahrscheinlich schon zu Hause:
- Dickes Papier, am besten Aquarellpapier (300 g/m²)
- Aquarellfarben oder einen Tuschkasten
- Eine Malpalette oder einen alten Teller zum Anmischen der Farben
- Pinsel in verschiedenen Größen
- Kaltes Wasser in einem Glas
- Malerkrepp zum Fixieren
Colour Burst Maltechnik: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Folge diesen Schritten für dein erstes Colour Burst Bild. Der Trick liegt im vielen Wasser und im Arbeiten auf nassem Untergrund.
1. Das Papier vorbereiten und fixieren
Befestige dein Blatt mit Malerkrepp fest auf dem Tisch. Das verhindert, dass sich das Papier beim Befeuchten und Malen wellt und zusammenzieht.
2. Optional: Unterlage schützen
Wenn du auf einem empfindlichen Tisch arbeitest, lege eine wasserfeste Schreibtischunterlage oder eine alte Plastikfolie unter das Papier.
3. Das Blatt großzügig befeuchten
Nimm einen sauberen, großen Pinsel und befeuchte das gesamte Blatt gleichmäßig mit klarem Wasser. Du kannst dem Wasser sogar schon eine grobe Fließrichtung geben, indem du es in eine bestimmte Richtung aufträgst.
4. Mit dem Malen beginnen
Jetzt kommt der magische Teil! Tauche deinen Pinsel in die kräftig angemischte Aquarellfarbe und tupfe sie auf das nasse Papier. Sieh zu, wie sich die Farbe explosionsartig ausbreitet – daher der Name „Colour Burst“. Wiederhole das mit weiteren Farben. Lass die Farben ineinanderfließen und neue Nuancen bilden.
5. Bei Bedarf nachbefeuchten
Wenn du merkst, dass die Farben nicht mehr so schön verlaufen, weil das Papier angetrocknet ist, kannst du es zwischendurch einfach erneut mit Wasser befeuchten.
6. Trocknen lassen
Wenn du mit deinem Bild zufrieden bist, lass es einfach in Ruhe an der Luft trocknen. Warte, bis es vollständig durchgetrocknet ist, bevor du das Malerkrepp entfernst, sonst kann sich das Papier noch verziehen.
Tipps für gelungene Farbverläufe
- Mut zur Lücke: Du musst nicht die gesamte Fläche bemalen. Weiße, nasse Stellen lassen die Farben besonders schön auslaufen.
- Farben mischen: Experimentiere mit dem Mischen direkt auf dem Papier. Blau und Gelb ergeben auf dem nassen Untergrund wunderschöne Grüntöne.
- Nicht zu viel korrigieren: Der Charme der Technik liegt im Zufall. Lass die Farben machen und greife nicht zu oft mit dem Pinsel ein.
Was kann man mit den fertigen Bildern machen?
Die getrockneten Colour Burst Bilder sind vielseitig verwendbar. Du kannst sie:
- Einfach einrahmen und als abstrakte Kunst aufhängen.
- Als Hintergrund für Grußkarten verwenden. Schneide Motive aus oder schreibe deinen Text darauf.
- Zuschneiden und als Lesezeichen oder Geschenkanhänger nutzen.
- Als besonderes Geschenkpapier für kleine Aufmerksamkeiten verwenden.
Häufige Fragen zur Colour Burst Maltechnik
Für welche Altersgruppe ist die Colour Burst Maltechnik geeignet?
Schon Kindergartenkinder ab etwa 4 Jahren können mit Unterstützung die Freude am Verlaufen der Farben erleben. Je älter die Kinder sind, desto gezielter können sie mit der Technik arbeiten. Es ist also für alle Altersstufen ein schönes Bastelprojekt.
Kann ich auch normale Wasserfarben statt Aquarellfarben verwenden?
Ja, das geht. Allerdings sind Aquarellfarben intensiver und pigmentstärker, was zu kräftigeren Verläufen führt. Mit Wasserfarben aus dem Schulmalkasten musst du eventuell etwas mehr Farbe nehmen.
Warum wellt sich das Papier und was kann ich dagegen tun?
Das Wellen entsteht durch die große Menge Wasser. Dagegen hilft vor allem das Fixieren mit Malerkrepp an allen vier Seiten und die Verwendung von richtig dickem Aquarellpapier (mindestens 300 g/m²). Lass das Bild fixiert trocknen.
Wie lange muss das fertige Bild trocknen?
Das hängt von der Menge des verwendeten Wassers und der Raumtemperatur ab. Plane am besten mehrere Stunden, besser über Nacht, ein. Ein Föhn kann den Prozess beschleunigen, kann aber auch die Farbverläufe stören.




